Um-/Anbau, Schulhaus, Biel, Poststrasse 23-25, Biel

2005

Schulhaus, Biel

Im Auftrag der Stadt Biel wird die Schulanlage La Poste, die aus mehreren Gebäuden aus unterschiedlichen Zeitperioden (1838 bis 1970) zusammengesetzt ist, saniert und die Anlange um eine Aula erweitert. Die Sanierung und der Aulaneubau wird etappenweise in Angriff genommen.
Um-/Anbau
A+P Architekten
2005
Bauzeit Architekten

Als erstes wird die Aula erstellt. Diese dient während der Sanierung vorübergehend als Provisorium für Schulzwecke. Die Aula ist ein offener Raum mit mobilen Bühnenelementen, die eine multifunktionelle Nutzung erlauben. Die Sanitärräume werden im Untergeschoss in einem alten Zivilschutzkeller untergebracht.

 

In einer zweiten Etappe werden die drei Schulpavillons von 1970 instand gestellt. Die bestehende Bausubstanz bleibt, wo möglich, erhalten. Die Informatikanschlüsse sowie die Beleuchtung der Schulräume werden mit der neuesten Technik und den neuesten Standards ausgerüstet. An den Zwischenpodesten der Treppen werden Ergänzungsvolumen für zusätzliche Gruppenräume angefügt.

 

Die dritte Etappe beinhaltet den Umbau des Schulhauses aus dem Jahre 1838. Dieses steht unter Denkmalschutz und wird gemäss Richtlinien der Denkmalpflege saniert. Auf der Hofseite befindet sich der ehemalige Laubengang, der in einem schlechten Zustand ist. Mit Einwilligung der Denkmalpflege wird dieser durch eine zeitgemässe Glas-Metall-Konstruktion ersetzt. Neu findet im Erdgeschoss ein Kindergarten und in den oberen Geschossen eine Tagesschule Platz.

 

In einer 4. Etappe erfolgt die Instandstellung eines weiteren Schulhauses mit einem Turnhallentraktanbau aus dem Jahre 1936. Die Schulzimmer und Erschliessungen werden renoviert und gestrichen, die Elektroinstallationen mit Beleuchtungen komplett erneuert. Die Einrichtungen für den Unterricht sowie das Schulmobiliar werden ausgewechselt. In der Turnhalle wird ein neuer Boden verlegt und an die Wandoberflächen Elemente zur Sicherheitsgewährleistung montiert. 

Materialien

Die Eingriffe in die bestehenden Bausubstanzen werden möglichst gering gehalten. Die Fassaden der Pavillons werden aussen isoliert, neu gestrichen und alle Fenster ersetzt. Die Hüllen der Gruppenräume sowie der Laubengangersatz werden in einer leichten Alu-Glas-Konstruktion ausgeführt. Aus architektonischen und denkmalpflegerischen Überlegungen werden die alten Schulbauten aussen nicht isoliert. Sämtliche Fenster werden ersetzt und mit 3-Fachverglasungen versehen. Gemeinsam mit einem Grafikbüro, 2. Stock süd wird ein übergeordnetes Beschriftungs-, Kunst- und Farbkonzept für die ganze Schulanlage gestaltet. Jedes Gebäude erhält durch unterschiedliche Farbgebung eine eigene Identität, die an den Decken und Fassadenelementen erkenntlich sind.

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